„Ein Kapodaster der deine Soundvielfalt Explodieren lässt“ – schafft er das? oder ist es einfach nur ein weiteres Spielzeug, das von Gitarristen achtlos liegen gelassen wird, wie z. B. der „eBow“ zu seiner Zeit.
Kein „neuer“ Kapo, der ein altes, bewährtes Prinzip mit anderen „Features“ neu aufwärmen oder verbessern will. Nein, diesem Kapo liegt tatsächlich ein neues, innovatives Konzept zu Grunde!
So heißt es auf der Website von ToneToys.de, welche den neuen Flageolett-Sound-Capo von Bob Kilgore in Deutschland verkauft. Ich finde diesen Harmonic-Capo hoch interessant, weil das Prinzip einfach, und die Möglichkeiten sehr vielfältig sind. Der Kapodaster wird einfach auf dem 5. Bund, 7. Bund oder 12. Bund festgeklemmt. Dort berühren dann 6 kleine Blöcke die Saiten und sorgen für den charmanten Flageolett-Ton, welcher in vielen Gitarren-Liedern zu hören ist. Der Flageolett-Ton ist ansich nichts neues, der Kapodaster ebenso wenig – die Kombination aus beiden eröffnet jedoch zusätzliche Möglichkeiten, mit Flageoletts zu spielen. So kann man z. B. einen Akkord hinter oder vor dem Capo greifen und die umliegenden Leer-Saiten als Harmonic spielen, während die gegriffenen Töne normal erklingen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich Pedal-Ton-Licks damit sehr interessant anhören – Pedalton als Flageolett, Melodie mit normal gegriffenen Tönen gespielt.
Falls ich auf der Musikmesse die Gelegenheit dazu habe, werde ich mir Bob Kilgore Harmonic Capo einmal genauer ansehen.
Nun meine Frage an euch: Wer hat den Harmonic Capo schon mal selbst getestet? Was haltet ihr von dieser Erfindung? Würdest du dir so ein Tool kaufen? Er kostet immerhin 36,90 €.
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